Künftig hört das kompakte Crossover-SUV weltweit auf den Namen „Crosstrek“. Ansonsten bleibt sich die sportlich-robust gezeichnete Neuauflage weitgehend treu: Das bedeutet permanenten symmetrischen Allradantrieb und das nochmals verbesserte Allrad-Assistenzsystem X-Mode, das nun auch beim Rückwärtsfahren die Traktion verbessern soll. Mit einer Bodenfreiheit von 220 Millimetern muss der Crosstrek weder Stock noch Stein fürchten.
Der Neue steht auf der Subaru Global Platform, auf der nahezu alle neuen Modelle basieren. Neben einer um zehn Prozent höheren Torsionssteifigkeit verbessert die Fahrzeugarchitektur auch das Lenkverhalten, das Geräusch- und das Vibrationsniveau. Für Sicherheit sorgt ein umfassendes Arsenal an Assistenzsystemen, darunter zehn neue bzw. verbesserte Eyesight-Funktionen, die erstmals im Crosstrek zum Einsatz kommen.
Beim Antrieb gibt es keine Überraschungen: Den übernimmt der bekannte e-BOXER: Das Hybrid-System kombiniert einen 136 PS starken 2,0-Liter-Benziner mit einem kleinen Elektromotor. Wie der permanente Allradantrieb sind die Bestandteile des elektrifizierten Antriebssystems symmetrisch angeordnet. Diese Positionierung soll für einen niedrigeren Schwerpunkt, eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und für höhere Fahrstabilität sorgen. Für den Einsatz im neuen Crossover-SUV wurde der Ottomotor gezielt verbessert: Der modifizierte Zylinderblock ermöglicht eine bessere Kühlung, eine höhere Zuverlässigkeit und mehr Dynamik. Auch die Luftführung oben am Kühler wurde zugunsten der Aerodynamik und Kraftstoffeffizienz optimiert.
Die Kraftverteilung zwischen Verbrennungs- und Elektromotor erfolgt in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrsituation automatisch: Das Zusammenspiel beider Aggregate senkt den Verbrauch im städtischen Stop-and-Go-Verkehr beispielsweise auf 7,7 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 174 g/km entspricht. Je nach Modus ist der Crosstrek aber auch ausschließlich mit Verbrenner bzw. kurzzeitig rein elektrisch unterwegs. Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig das stufenlose Lineartronic-Automatikgetriebe. Über den SI-Drive lässt sich die Motorcharakteristik zudem an die persönlichen Vorlieben anpassen: Kunden können zwischen den beiden Modi „I“ (Intelligent) und „S“ (Sport) wählen.
Im Interieur genießt nicht nur der Fahrer viel Platz und eine optimale Sitzposition. Auch die übrigen Insassen profitieren von mehr Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit, was auch auf den größeren Abstand zwischen den beiden Sitzreihen zurückzuführen ist. Neue Türgriffe und vergrößerte Öffnungswinkel vereinfachen dabei den Ein- und Ausstieg im Fond. Der geräumige Kofferraum lässt sich durch die im Verhältnis 60:40 teilbare Rückbank auf bis zu 1314 Liter Stauvolumen vergrößern. Eine großzügige Heckklappe vereinfacht das Be- und Entladen. Dank der serienmäßigen Dachreling lässt sich bei zusätzlichem Transportbedarf auch eine Dachbox problemlos obenauf platzieren. Vom komfortablen Fahrersitz, der ausstattungsabhängig über eine elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze verfügt, blickt der Fahrer auf ein aufgeräumtes und intuitiv bedienbares Cockpit. Das neue „SUBARU Common“-Interface liefert alle wichtigen Informationen auf das Kombiinstrument hinter dem Lenkrad. Als zentrales Bedienelement fungiert der 11,6 Zoll große Full-HD-Touchscreen des Infotainmentsystems: Neben einer drahtlosen Smartphone-Integration per Apple CarPlay bzw. Android Auto verfügt der Crosstrek über eine verbesserte Navigation mit integrierter „what3words“-Funktion. Im Gegensatz zu herkömmlichen Navigationssystemen, bei denen der Benutzer eine Adresse angeben muss, reichen drei Wörter, um die Navigation zum gewünschten Zielort zu starten. Der Bildschirm lässt sich zudem via PIN-Code sperren, um einen unberechtigten Zugriff Dritter zu verhindern. Mehrere, auch im Fond zugängliche USB-Anschlüsse (Typ A und C), die dank einer weißen LED-Einfassung auch bei Nacht sofort erkennbar sind, versorgen mobile Endgeräte während der Fahrt mit Strom. Viel Liebe zum Detail beweist Subaru auch mit weiteren praktischen Lösungen: Die neu gestalteten Getränkehalter, der vergrößerte Heckscheibenwischer und eine zusätzliche Sprühdüse für die Frontscheibenwaschanlage erhöhen den Komfort. Lenkrad- und Sitzheizungen schaffen Wohlfühlatmosphäre an kalten Tagen.
Gearbeitet hat man auch bei der Sicherheit. Die neueste Generation des Eyesight-Assistenzsystems geht mit 7 neuen, 3 verbesserten und vier bestehenden Funktionen einher: Durch einen größeren Erkennungsbereich, der sich gegenüber der vorherigen Version nahezu verdoppelt hat, werden nun beispielsweise auch Fußgänger und Zweiräder links und rechts vom Fahrzeug registriert. Der Eyesight Assist Monitor zeigt Warnungen zudem direkt auf der Windschutzscheibe. Damit kann der Fahrer mögliche Gefahren schneller erfassen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Eine zentrale Eyesight-Funktion ist das Notbremssystem mit Kollisionswarner. Es erkennt mögliche Zusammenstöße mit anderen Verkehrsteilnehmern jetzt noch früher – sowohl mit Autos zum Beispiel am Ende eines Staus als auch mit Fahrradfahrern und Fußgängern in der Stadt. Das System registriert jetzt auch querende Verkehrsteilnehmer beispielsweise an Ausfahrten oder Kreuzungen und warnt den Fahrer akustisch und optisch. Reagiert der Fahrer nicht, erfolgt eine automatische Notbremsung oder ein autonomer Lenkeingriff, um Unfälle bestenfalls vollständig zu vermeiden oder zumindest deutlich abzuschwächen.
Aufbauend auf der schon erwähnten Subaru Global Platform, verfügt der Crosstrek über eine leichte, aber dennoch extrem steife und widerstandsfähige Karosserie. Die Torsionssteifigkeit wurde mithilfe von zusätzlichem Strukturkleber und steiferen Befestigungspunkten um zehn Prozent erhöht. An besonders kritischen Punkten setzt Subaru auf hochfesten Stahl, um die bei einem Aufprall einwirkenden Kräfte zu absorbieren und wegzuleiten. Die Rahmenstruktur sorgt in Verbindung mit Rückhaltesystemen und neun Airbags für ein Höchstmaß an Insassenschutz. Auch der Fußgängerschutz wurde durch gezielte Maßnahmen verbessert.
Subaru bietet den Crosstrek mit drei Ausstattungslinien an. Die Preise beginnen bei 39.990 Euro mit 14% NoVA bzw. 41.490 Euro mit 15% NoVA. Nach Österreich kommt der Subaru Anfang 2024.
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