ZapfpistoleWerden sie nachdenklich, wenn sie der Tankwart freudig umarmt, wenn sie mit ihrem Auto vorfahren? Werden sie nervös, wenn ihnen die Vertreter der Mineralölindustrie eine Flasche Schampus und einen Dankesbrief nach dem Kauf eines neuen Wagens schickt? Die Preise für Benzin und Diesel kennen nur eine Richtung – steil nach oben. Als alter Sparfuchs habe ich mich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt. Wenn man „Benzin sparen“, „Sprit sparen“ oder „Diesel sparen“ googelt, dann findet man meist 5-6 Ratschläge wie langsam fahren, keine Klimaanlage, Dachträger abmontieren,… die alle sehr allgemein gehalten sind. Auf den meisten Seiten findet man dieselben Tipps, die mich nicht wirklich glücklich gemacht haben, da Hintergründe fast nie erklärt wurden. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden das Thema aufzuarbeiten und alles zu diesem Thema zusammenzufassen.

 

Bevor wir uns mit Randerscheinungen beschäftigen (zB das Licht ausschalten oder mit geschlossenen Fenstern fahren) werde ich die grundlegenden Fragen kurz aufarbeiten.

 

Aus den Antworten kann man schön erkennen, dass es einfache Aussage über den Mehrverbrauch nicht möglich ist. So spielt ein Dachträger im Stadtverkehr für den Verbrauch keine Rolle, während er auf der Autobahn zum echten Benzinfresser wird. Ist ein Auto schwer beladen hängt der Verbrauch hauptsächlich vom Fahrverhalten ab. Im Stadtverkehr wirkt sich dies massiv aus.

Auch die folgenden Faktoren können einen großen Einfluss auf den Verbrauch haben. In den meisten Fällen ist der Verbrauch pro Stunde und nicht der Verbrauch pro 100 km ausschlaggeben (z.B. bei Klimaanlagen):

  Mehrverbrauch
Klimaanlage ca. 1 Liter/Stunde
Scheinwerfer
ca. 0,1 - 0,2 Liter/Stunde
Autoradio
ca. 0,1 Liter/Stunde

Bildnachweis: Aral Mediathek