Ein traditionsreicher Name macht noch lange kein käufliches Motorrad.

Laverda scheint nur sehr langsam aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen, neben Fernost-rollern unter dem Label und seit neuestem Quads wird immer wieder eine Studie präsentiert. So auch die allerdings schon recht fertig wirkende SFC 1000, die laut Pressetext noch in der kommenden Saison in limitierter Auflage an die Fans verteilt werden soll. Sowohl optisch als auch technisch hat das Motorrad durchaus das Zeug , Liebhaber zu finden. Wer aber auf einen Parallell- Twin oder einen Dreizylinder nach alter Laverda-Machart gehofft hatte, wird schwer enttäuscht sein. Herzstück der SFC 1000 ist der 60 Grad V2 , der wohl auch in der Aprilia Mille verbaut wird, in der Laverda soll er 141 PS leisten. Das Fahrwerk ist ein Verbund von Stahlrohren und geschmiedeten Aluminium-Platten, die Federelemente stammen von Öhlins. Jede Menge Carbonteile und eine Abgasentsorgung aus Titan gehören ohnehin zum guten Ton. Ob der mit den recht schlanken Endtöpfen auch den Zulassungsbehörden gefallen wird, werden wohl die ersten Typisierungsversuche zeigen. müssen. Liefertermine oder Preise sind bisher noch nicht bekannt, sicher ist jedoch dass die SFC 1000 wenn, dann  ausschließlich in orange zu haben sein wird.  

 

Technische Daten Laverda SFC 1000

 

MOTOR: 2-Zyl.-4-Takt-V60°, flüsssig gekühlt, EFI

HUBRAUM: 997,62 ccm

LEISTUNG: 104 kW (141 PS) bei 10.000/min

DREHMOMENT: 107 Nm bei 7500

GETRIEBE: Sechsgang

RADSTAND: n.a.

LENKKOPFWINKEL: n.a.

SITZHÖHE: n.a.

TANKINHALT: n.a.

TROCKENGEWICHT: n.a.

SPITZE: ca. 280 km/h

LIEFERBAR: n.a.

PREIS: n.a.