Toyota i-RoadMit dem i-Road wurde vor einem Jahr in Genf erstmalig der i-Road vorgestellt. Die 85cm breite Flunder sieht aus wie eine Mischung aus C1 von BMW (wer erinnert sich nicht an das überdachte Motorrad von BMW) und 3 rädrigen Roller MP3 Yourban 300LT von Piaggio.

Der gravierende Unterschied dieses Gefährts liegt darin, dass der i-Road rein elektrisch betrieben wird und eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h erreicht. Dieser Wert soll bei den Serienfahrzeugen angeblich auf 60 km/h angehoben werden. Derzeit dürften das Fahrzeug wohl alle jene Personen lenken, welche auch dazu berechtigt sind ein Moped zu fahren. Die Helmpflicht entfällt logischerweise. Immerhin kommt man mit dem Gefährt 50 km weit. Der Wenderadius beträgt nur 3 m.

Besonders interessant ist, dass in dem 300kg schweren i-Road zwei Türen verbaut wurden. Das dreirädrige Elektroauto bietet den zwei hintereinander sitzenden Insassen ein sicheres und intuitives Fahrerlebnis in einer geschützten Fahrerkabine. Der Innenraum verfügt über eine Beleuchtung, Heizung, Audio-System und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Nur in den Kurven merkt man, dass man nicht in einem Auto sitzt.


Dank seiner kompakten Abmessungen – der Zweisitzer ist nur 2,35 m lang und 85 cm breit – macht auch die Parkplatzsuche keine Schwierigkeiten. Auf einen konventionellen Pkw-Abstellplatz passen bis zu vier i-Road.
Im Gegensatz zu klassischen Zweirädern muss der Fahrer den i-ROAD im Stand (oder bei geringen Geschwindigkeiten) nicht selbstständig mit den Füßen stabilisieren. Um die Balance zu halten, nutzt das System einen Stellmotor und ein Getriebe an der Vorderradaufhängung, das mit dem rechten und linken Vorderrad verbunden ist. Ein elektronisches Steuergerät berechnet die erforderliche Neigung und bewegt die Räder automatisch in entgegengesetzter Richtung nach oben und unten, um mit Kurvenneigetechnik der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken. Die Lenkung erfolgt über das Hinterrad.

Angetrieben wird die Studie von Radnaben-Elektromotoren mit jeweils 2 kW an beiden Vorderrädern. Ist die Lithium-Ionen-Batterie aufgeladen, fährt der dreirädrige i-ROAD völlig emissionsfrei bis zu 50 km weit. Der Akku lässt sich an jeder haushalts-üblichen Steckdose in drei Stunden aufladen.

Leider gibt es zu dem Preis noch keine genauen Angaben. Man hört aber, dass er zwischen 7.000 und 10.000 Euro liegen soll.

Fazit:
Der i-Road ist eine durchaus interessante Idee für all jene die die Vorteile eine Mopeds in der Stadt nützen möchte, aber auf die Sicherheit eines Autos nicht verzichten möchten.