bmwSeit nunmehr zwanzig Jahren finden in Sölden die Winterfahrlehrgänge: heuer standen der Mini Clubman und der BMW i 8 im Mittelpunkt

Im Oktober 2015 wurde der neue Mini Clubman aus der Taufe gehoben. Mit nunmehr fünf Türen und wesentlich mehr Praktikabilität als der Vorgänger soll er nun auch bei Familien punkten. Doch nicht nur das: ein neuer, verbesserter Allradantrieb, hier genannt All4 mit einer neuen Haldex Kupplung sorgt nun auch auf glattem Untergrund jederzeit für Grip, auch dank einer intelligenten Elektronik, die je nach Situation in Millisekunden die Kraft dorthin lenkt, wo sie gebraucht wird. Technisch ist hier die All4 Regelung mit dem DSC (Dynamische Stabilitätskontrolle) vernetzt, eine sicher knifflige Aufgabe für die Techniker. Beim BMW Wintertraining konnte der neue Mini seine Qualitäten unter Beweis stellen und er tat dies auch wirklich in beeindruckender Weise. Eigentlich bestimmen nur noch die Reifen und die Bodenfreiheit, wie weit man wirklich gehen kann, auch eine zwar geräumter aber doch einigermaßen steiler schneebedeckter Hang stellt den Mini kaum vor Probleme. Auch die Motorisierung mit einem 2,0 Liter Benziner mit 192 PS oder einem ebenso großen 190 PS starken Diesel passen hervorragend zum Konzept.

Ebenfalls ausgezeichnet schlägt sich dem glatten Terrain ein Auto, von dem man es eigentlich nicht erwartet. Der Hybrid BMW i8 ist eigentlich ein kompromissloser Sportler mit Flügeltüren und allem was man sich eher auf der Rundstrecke erwartet. Doch auch der i8 ist mit einem Allradantrieb ausgestattet nur etwas von einer anderen Art. Hier arbeitet ein 231 PS starker Dreizylinder mit 1,5 Liter zusammen mit einem Elektromotor, der 131 PS bringt. Der Ottomotor leitet seine Kraft an die Hinterräder, der Elektromotor treibt die Vorderräder an. Als Getriebe dient eine sechsstufen- Automatik für den Ottomotor sowie ein zweistufiges Getriebe für den elektrischen Antrieb. Das knifflige an der Sache ist wieder einmal die Steuerung. Da der Elektromotor im Gegensatz zum Verbrenner sein volles Drehmoment schon quasi aus dem Stand abgibt und der Ottomotor zumindest etwas Drehzahl benötigt, war es extrem schwierig, die beiden Konzepte aufeinander abzustimmen. Doch es ist hervorragend gelungen, auch der i8 ist auf rutschigem Gelände kaum aus der Ruhe zu bringen, es sei denn man schaltet die elektronischen Helferleins aus.

Neben diesen Modellen standen auch noch andere BMW Modelle aus der X Reihe zur Verfügung, auch sie schlagen sich ausgezeichnet. Nach den Erfolgen mit desem Konzept wird BMW nun weiter ausbauen. Bis 2018 wird es einen X2 und einen schon sehnlich erwarteten X 7 geben.

Zitat: „In Österreich werden nahezu 60% aller BMW Fahrzeuge mit Allradantrieb bestellt“ Michael Ebner Pressechef BMW Austria