Kunterbunt auf Rädern

Opel-ADAMOpel treibt es bunt mit dem Adam, ist aber konsequent bei der Vernetzung.

Mit dem Mini SUV Mokka hat Opel erst kürzlich ein Modell lanciert, das hinsichtlich des Zuspruchs der Kundschaft auch die Optimisten überrascht haben dürfte. Nun will man das mit dem Adam wiederholen. Das Segment in dem der jüngste Spross aus Rüsselsheim antritt, ist hart umkämpft, deshalb hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Während die Konkurrenz teilweise auf Retro setzt, will der Adam das Auto für Individualisten sein.

Opel Adam - back lightSo besticht der 3,7 Meter kurze Wagen mit einer sehr sportlich wirkenden Linie mit ausgestellten Kotflügeln und niedriger Kühlerhaube. Dazu ist alles möglich, sowohl bei der Farbgestaltung als auch bei der Kombination diverser Elemente. Neben den drei Grundausstattungen stehen zwölf Farben außen, etliche Dachdesigns, vier Innenraumgrundfarben, sechs Dachhimmel, fünfzehn Sitzdesigns und vieles mehr zur Auswahl, um das Fahrzeug zu individualisieren. Neben dem Design- Feuerwerk hat man sich auch auf der technischen Seite einiges einfallen lassen. Neben der City Servo Lenkung, die besonders leichtgängig beim Kurbeln hilft, gibt es ESP und sechs Airbags serienmäßig, auf Wunsch kann man sich unter anderem auch eine Lenkradheizung und einen Totwinkelwarner ordern. Sehr konsequent ist man mit dem Infotainment zur Sache gegangen. Es kann mit einem Iphone oder Android Smartphone gekoppelt werden, sodass man nicht nur ins Internet gelangt, sondern auch alle Musik, Video oder Fotodateien des Handys sehen kann.

Im Fahrbetrieb entpuppt sich der Kleine als extrem handlich, das Fahrwerk ist bestens abgestimmt. Zum Verkaufsstart Anfang nächsten Jahres werden drei Benziner von 70 bis 100 PS zur Verfügung stehen, ein moderner Turbo kommt erst später, ein Diesel ist vorerst nicht vorgesehen. Dafür könnte eine OPC Variante kommen, immerhin basiert der Adam am Corsa, von dem es schon eine kräftige Version gibt.