Mercedes S-KlasseAuf der IAA 2013 wurden die Neuheiten bei Mercedes vorgestellt. Besonders eindrucksvoll ist die neue S-Klasse von Mercedes. Mein Onkel, ein begeisterter S-Klasse Fahrer wirds freuen, dass vielen Innovationen bereits Einzug in die Entwicklung bei Mercedes gefunden haben und der Ausblick  auf zukünftige Modelle vielversprechend ist.
Als erster Autohersteller der Welt beweist Mercedes-Benz mit dem Forschungsfahrzeug S 500 INTELLIGENT DRIVE, dass autonomes Fahren auch im Überland- und Stadtverkehr möglich ist. Die über 100 Kilometer lange Route von Mannheim nach Pforzheim folgte den Spuren der Pionierin Bertha Benz, die auf dieser Strecke vor genau 125 Jahren die erste automobile Fernfahrt gewagt hatte. Im dichten Verkehr des Rhein-Neckar-Ballungsraums musste die selbstständig fahrende S-Klasse komplexe Situationen autonom meistern – mit Ampeln, Kreisverkehren, Fußgängern, Radfahrern und Straßenbahnen. Die Besonderheit: Dieser Durchbruch wurde nicht durch den Einsatz extrem teurer Spezialtechnologie realisiert, sondern mithilfe seriennaher Technik, die – als INTELLIGENT DRIVE Paket – bereits heute in der neuen E- und S-Klasse verfügbar ist.
 
Mercedes S-Klasse Amaturen Der S 500 INTELLIGENT DRIVE markiert einen Meilenstein auf dem Weg vom selbst bewegten (automobilen) zum selbstständig fahrenden (autonomen) Auto. Mercedes ist wahrscheinlich zu Recht davon überzeugt, dass sie heute mit der neuen S-Klasse die ersten sind, die im Stau autonom fahren können.
 
Der neue S 500 PLUG-IN HYBRID von Mercedes dürfte wohl der sparsamste S-Klasse Mercedes aller Zeiten sein. Das dritte Hybrid-Modell neben dem S 400 HYBRID und dem S 300 BlueTEC HYBRID erzielt einen NEFZ-Verbrauch von 3,0 Liter pro 100 Kilometer und erreicht einen CO2–Ausstoß von 69 Gramm pro Kilometer. Durch das Plug-IN System kann der Mercedes an jeder Steckdose getankt werden. Der 80 kW (109 PS) starke Elektroantrieb mit extern aufladbarer Batterie ermöglicht emissionsfreies Fahren mit einer Reichweite von rund 30 Kilometern. Dies entspricht in etwa den Werten, welche in der Konzeptstudie des Porsche Panamera vorgestellt wurden. Er ist kombiniert mit dem neuen 3,0‑Liter-V6-Turbomotor (245 kW/333 PS). Die Markteinführung erfolgt 2014.
 
Die S-Klasse Hybride der zweiten Generation verfügen über ein vorausschauendes Energiemanagement und verbessern so die Energieeffizienz. Die Betriebsstrategie des Hybridantriebs berücksichtigt nicht nur den aktuellen Fahrzustand und die Fahrerwünsche, sondern stellt sich auch auf den wahrscheinlichen Streckenverlauf (Steigungen, Gefälle, Kurven oder Geschwindigkeitsbegrenzungen) der nächsten acht Kilometer ein. Intelligent HYBRID verwendet die Navigationsdaten von COMAND Online, um Ladung und Entladung der Hochvoltbatterie zu steuern. Ziel ist es beispielsweise, vor einer Gefällstrecke den Energieinhalt der Batterie für den Antrieb zu nutzen, um sie bergab durch Rekuperation wieder zu laden.  
 
Vier Hybrid-Betriebsmodi können per Tastendruck gewählt werden:
· HYBRID
· E-MODUS: rein elektrisches Fahren
· E-SAVE: voll geladene Batterie wird vorgehalten, um später rein elektrisch fahren zu können
· CHARGE: Batterie wird im Fahrbetrieb geladen. 
 
Mercedes S-Klasse InnenausstattungDas größte Potenzial zur Verbrauchsabsenkung bei Hybridantrieben ist die Maximierung der Energierückgewinnung in Schub- und Bremsphasen. So wird bei Betätigung des Bremspedals die Verzögerung zunächst durch die E‑Maschine und nicht von der Scheibenbremse bewirkt. In der neuen S-Klasse wird erstmalig ein rekuperatives Bremssystem (RBS) der zweiten Generation eingesetzt. Hierdurch wird eine nicht spürbare Überlagerung von herkömmlichem mechanischem Bremsen und der elektrischen Bremsleistung der E‑Maschine im Generatorbetrieb gewährleistet. Der Fahrerbremswunsch wird mittels eines Pedalweg-Sensors erfasst. Die Verzögerung erfolgt fahrzustandsabhängig und ist aufgeteilt in einen rekuperativen sowie einen über die Radbremse umzusetzenden Bremsmomentanteil. Der Bremsdruck an der Hinterachse wird in Abhängigkeit des aktuellen Rekuperationspotenzials des Triebstrangs durch das RBS geregelt. Zusätzlich wird in allen Schubphasen der Verbrennungsmotor abgeschaltet und sein Schleppmoment im Ausrollen durch die E-Maschine als Schubrekuperationsmoment ersetzt. Ohne Bremspedalbetätigung wird allerdings kein zusätzliches Verzögerungsmoment zum Laden der Batterie gestellt, dem Fahrzeug wird ein „Segeln“ ermöglicht. Der Verbrennungsmotor soll so wenig wie möglich zum Laden der Batterie dienen, und wenn, dann nur bei geeigneten, möglichst effizienten Betriebspunkten.
 
 
Technische Daten Autos klein
 
· Leistung von 245 kW Verbrennungsmotor plus 80 kW E-Motor und Drehmoment von 480 Nm Verbrennungsmotor plus 340 Nm E-Motor
· Gesamtverbrauch (NEFZ) 69 g CO2/km (3,0 l/100 km)
· Reichweite im elektrischen Fahrbetrieb ca. 30 km
· Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, 0-100 km/h in 5,5 s
· Intelligent HYBRID: Vorausschauendes Energiemanagement mit optimaler Nutzung der Rekuperation beim Verzögern
· Individualisierung durch die Kombination der Fahrprogramme mit den vier Hybrid-Betriebsmodi – HYBRID, E-MODUS, E-SAVE und CHARGE – ermöglicht.
· Haptisches Fahrpedal für souveräne Fahrzeugkontrolle: Ein Druckpunkt am Gaspedal liefert Rückmeldung über den Einschaltpunkt des Verbrennungsmotors und hilft bei der Dosierung der Antriebsleistung.
· Schnelles externes Aufladen der Hochvolt-Traktionsbatterie
· Vorklimatisierung des Fahrzeuginnenraums
 
Bildernachweis: Media Site Mercedes Österreich